Diktatoren sind ja derzeit (leider) überall in Sicht. Doch einer übertrifft sie alle: Separmurat Nijasow aus Turkmenistan, verstorben 2006, der nicht nur auf einem Triumphbogen eine 75 Meter hohe Goldstatue seiner selbst errichten ließ. Diese drehte sich zudem, damit sein Gesicht immer in die Sonne zeigte. Auch nett, dass er den Monat Janaur nach sich, den April nach seiner Mutter, den September nach seinem Buch benannte. Dieses war eine Mischung aus Autobiografie und Lebensweisheiten und – selbstverständlich – Pflichtlektüre an Schulen und Universitäten. Wer es dreimal lese, so der Diktator, komme ins Paradies.
Mit Personenkult ins Paradies
