Die üble Immobilienkrise in China kennt nun sein prominentestes Opfer: Für Xu Jiayin, Gründer des chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande und schon mal reichster Mensch Chinas, ist das Börsenmärchen vorbei. Am 25. August wurde das Unternehmen endültig von der Börse in Hongkong gestrichen, schon Anfang 2024 vom Handel ausgesetzt wegen 300 Milliarden US-Dollar Schulden.
Einst war Evergrande der größte Immobilienentwickler Chinas mit mehr als 1.300 Bauprojekten in 280 Städten. Strengere Kreditregeln führten zum Einbruch, die Krise weitete sich auf den gesamten chinesischen Immobiliensektor aus, vernichtete Vermögenswerte von privaten Investoren und Haushalten und ist ein Grund für die wirtschaftliche Schwäche Chinas seit 2021.
