Ein wegweisender Schritt: Keine geringere Institution wie der Internationale Strafgerichtshof mit Sitz in Den Haag macht sich unabhängig – von der Arbeitsplatz-Software von Microsoft. Der Hintergrund ist die Sorge vor politischen Repressalien des amerikanischen Präsidenten. Die Wahl fiel auf das Zentrum für Digitale Souveränität, kurz ZenDis, ein Unternehmen gegründet 2022 vom Bundesministerium des Innern und für Heimat und damit im Besitz des Bundes. Das nun eingesetzte Open Desk-Programmpaket enthält Komponenten von acht europäischen Softwareherstellern. Also Europa pur.
Aus Angst vor Sanktionen: Abschied von US-Technologie
